Deborah Silberer
Pianistin. Komponistin. Improvisatorin.
Wo Stille auf das Bild trifft, improvisiert sie einen Dialog zwischen dem Klavier und den Schatten des Stummfilms.
Deborah Silberer begleitet Stummfilme mit Live-Improvisation, komponiert für Theater und Film und verfolgt eine klangliche Erkundung, die die Grenzen des Instruments verschiebt.
In Mexiko ansässig, tritt sie regelmäßig in Mexiko, Belgien und auf internationalen Festivals auf.
Improvisation beginnt dort, wo die Partitur endet. Es ist ein Akt sanften Ungehorsams — nicht gegen die Musik, sondern gegen die Gewohnheit.
Der Dialog zwischen Klang und Bild
Einen Stummfilm zu begleiten heißt nicht zu illustrieren. Es heißt zuzuhören.
Jede Vorführung ist einzigartig. Derselbe Film, zweimal begleitet, klingt nie gleich. Das ist die Natur der Improvisation: Der Film führt, die Pianistin folgt, und etwas entsteht zwischen beiden, das keinem von beiden gehört.
Metropolis
Fritz Lang, 1927Langs visueller Gigantismus verlangt nach Schichten, Grollen, einer Größe, die das Klavier allein nicht tragen kann.
Chang
Cooper & Schoedsack, 1927Dieser in Siam gedrehte Dokumentarfilm verlangt nach beispiellosen Klangfarben: der Wald, die Tiere, eine immersive Natur.
International stages
Wenn Subjektivität erstarrt, wird sie zum Gefängnis. Improvisation ist das Gegenteil: eine Subjektivität in Bewegung, porös, aufmerksam.
Auszeichnungen
Beste Musik
Pantalla de CristalOriginalmusik für einen Dokumentarfilm
Premio Metropolitano
Beste OriginalmusikBeste Musik
KurzfilmeMehrere Auszeichnungen für Kurzfilmmusik
Nominierungen
The Glass MenagerieBeste Musik
Was mich interessiert, ist nicht das, was ich spielen kann. Es ist das, was ich noch nicht weiß.