Deborah Silberer

Pianistin. Komponistin. Improvisatorin.


Wo Stille auf das Bild trifft, improvisiert sie einen Dialog zwischen dem Klavier und den Schatten des Stummfilms.

Deborah Silberer begleitet Stummfilme mit Live-Improvisation, komponiert für Theater und Film und verfolgt eine klangliche Erkundung, die die Grenzen des Instruments verschiebt.

In Mexiko ansässig, tritt sie regelmäßig in Mexiko, Belgien und auf internationalen Festivals auf.

Improvisation beginnt dort, wo die Partitur endet. Es ist ein Akt sanften Ungehorsams — nicht gegen die Musik, sondern gegen die Gewohnheit.
Stummfilm

Der Dialog zwischen Klang und Bild

Einen Stummfilm zu begleiten heißt nicht zu illustrieren. Es heißt zuzuhören.

Jede Vorführung ist einzigartig. Derselbe Film, zweimal begleitet, klingt nie gleich. Das ist die Natur der Improvisation: Der Film führt, die Pianistin folgt, und etwas entsteht zwischen beiden, das keinem von beiden gehört.

Metropolis

Fritz Lang, 1927

Langs visueller Gigantismus verlangt nach Schichten, Grollen, einer Größe, die das Klavier allein nicht tragen kann.

Chang

Cooper & Schoedsack, 1927

Dieser in Siam gedrehte Dokumentarfilm verlangt nach beispiellosen Klangfarben: der Wald, die Tiere, eine immersive Natur.

Festivals und Spielstätten

International stages

Il Cinema Ritrovato
Il Cinema Ritrovato Bologne
1990s
Festival de Morelia
Festival de Morelia Mexique
2000s–2020s
Festival de Guadalajara
Festival de Guadalajara Mexique
2010s–2020s
Filmoteca de la UNAM
Filmoteca de la UNAM Mexico
2000s–2020s
Cineteca Nacional
Cineteca Nacional Mexico
2010s–2025
Wenn Subjektivität erstarrt, wird sie zum Gefängnis. Improvisation ist das Gegenteil: eine Subjektivität in Bewegung, porös, aufmerksam.
Auszeichnungen

Auszeichnungen

Pantalla de Cristal

Beste Musik

Pantalla de Cristal

Originalmusik für einen Dokumentarfilm

Premio Metropolitano

Premio Metropolitano

Beste Originalmusik

Beste Musik

Kurzfilme

Mehrere Auszeichnungen für Kurzfilmmusik

Nominierungen

The Glass Menagerie

Beste Musik

Was mich interessiert, ist nicht das, was ich spielen kann. Es ist das, was ich noch nicht weiß.